Der zweite Eisbärlauf steht am Programm und wenn es um das Eisbär T-Shirt geht kommen auch die Turbo Schnecken wieder aus ihren „Schnecken-Häusern“.


Die Turbo Schnecken sammeln sich zum ...

Mit Zwergi, Manuela, Jaqueline, Roland, Pepi, Gerhard, Martin, Wolfgang, Christian und meiner Wenigkeit haben ja noch 10 Turbo Schnecken die Möglichkeit sich das Shirt zu erlaufen. Läuferisch werden wir heute dabei von Andrea und Stefan unterstützt.


... Gruppenfoto
stehend:
Gerry, Andrea, Christan, Manuela, Gerhard, Jacqueline, Stefan, ich, Wolfgang, Roland
hockend:
Pepi, Zwergi, Martin

Aber auch unsere Fangemeinde ist heute einwenig größer als sonst, denn zu Lisi, Gabi und Denise gesellen sich heute noch Brigitte und Bernd. Nicht vergessen wollen wir Maria, die kam zwar nicht wegen den Turbo Schnecken zum lauf sondern als Babysitter für die „Neu Schnecke" Jeremy, einen 8 Wochen alten Chihuahua von Manuela und Pepi.


        Berndt         Denise         Gabi         Lisi         Brigitte         Maria

     
Manuela und Pepi präsentieren ihr neues Familienmitglied Jeremy!

Da ich diese Woche eine Regenerationswoche hatte möchte ich es heute etwas langsamer angehen. Genauer gesagt will ich mit der Mindestgeschwindigkeit laufen mit der ich beim Marathon gerade noch unter 3 Stunden bleiben würde und das wäre 4:15 am Kilometer. Das wird sicher locker zum schaffen sein, eigentlich sollte ich damit unterfordert sein aber es ist auch interessant mal zu sehen wie ich mich dabei fühle.


Berndt, der Top ausgerüstete Hobbyfotograf!

Vom Wetter her haben wir heute Glück den der angekündigte Regen läßt in der Früh noch auf sich warten und somit kommen wir bei Sonnenschein und 8 Grad als einer der letzten um viertel 10 beim Happel Stadion an. Nach der Begrüßung bekommen wir von Roland die Startnummern die ab heute bei den LCC-Läufen ganz wichtig ist. Die haben nämlich ein neue Zeitnehmung und auf der Rückseite der Startnummer verbirgt sich der Zeitnehmungschip. Als das erledigt ist geht ein kleiner Teil von uns auch schon einlaufen der Rest quatscht lieber weiter.

     
Zwergi bei der Startnummernmontage!                                                                Es ist an der Zeit sich einzulaufen!

Beim zurück laufen schaue ich noch kurz bei der Zeitnehmung vorbei und frage vorsichtshalber noch nach ob unsere Startnummermagneten den Chip eh nicht stören. Dem war gut so weil der Typ meinte ich soll die Magneten lieber über den Chip geben und nicht darunter  – wäre ja schon doof wenn man nach 7 oder 21,1 km im Ziel ankommt und keine Finisherzeit hat.


Der Starnummernmagnet, 3x Richtig 1x Falsch!

Eile nun zu meinen Mitläufern und teile ihnen dies mit so wird es kurz vorm Start noch einwenig hektisch. Nichtsdestotrotz sind wir pünktlich beim Start und haben auch noch Zeit zum abklatschen, dabei ist uns aber auch eine kleine Startverzögerung entgegengekommen, zwei Minuten nach 10 ist es aber soweit der Starschuß fällt.

     
Für ein gutes Bild geht Berndt auch schon mal zu Boden!


Jetzt geht es aber endlich los!

Wie meistens starten wir im hinteren Drittel und so laufen wir mal mit der Masse an unseren Fotografen vorbei danach geht das Rennen für mich erst richtig los. Erhöhe nun da Tempo und interessanterweise wissen sowohl Martin wie Roland als ich zu ihnen auflaufe gleich daß ich es bin, die haben sich aber nicht umgedreht.

     
Die Turbo Schnecken sind im anlaufen zuerst die Herren ...

Etwas erstaunt darüber laufe ich an ihnen vorbei und strebe den ersten Kilometer entgegen. Mit 4:24 war ich wie erwarte etwas zu langsam aber das bin ich beim Marathon sicher auch. Beim einbiegen zur Heustadelwasserrunde wir mir rasch bewußt daß es heute etwas mühseliger wird weil uns nun der Wind kräftig entgegenpfeift.

     
                               ... gleich darauf die Damen und ganz zum Schluß ...                                                 ... kam auch noch Andrea angelaufen!

Nicht desto trotz bin ich am zweiten Kilometer mit 4:16 schneller unterwegs und auch schon knapp an meinem Wunschtempo dran. Als wir wieder zur Hauptallee kommen bin ich einwenig enttäuscht das es heute keiner unserer Turbo Schnecken Fotografen der mühe wert gefunden hat die paar Meter vom Start hierher zu kommen.

     
Hmm, wer hat wohl die Bilder gemacht wenn die Fotografen nicht da waren?
Nur weil ich Paradeiser auf den Augen hab heißt das nicht das dies auch unsere Fotografen haben, also Sorry ihr Lieben!


Wie man sieht sind nicht alle so Scha.augert wie ich!

Kann mir darüber aber nicht lange Gedanken machen (hab ja erst beim betrachten der Fotos gesehen das sie da waren!) weil es kommt KM 3 und da heißt es wieder auf die Uhr zu blicken. Und da war sie wieder die Enttäuschung aber diesmal über meine Zeit den mit 4:24 war ich doch deutlich langsamer als gewollt. Von weiten sehe ich nun schon Gabi die sich am Weg vor zum Riesenrad befindet um wieder ein paar tolle Bilder von uns zu machen – teilweise testet sie dabei wieder ihr können mit der Kamera, das wird interessant! Ein paar Meter vor Gabi befindet sich die KM 4 Tafel und mit 4:20 bin ich wieder über meiner Wunschzeit was mich einwenig wurmt.

     
          Wie schnell bin ich? Wohl zu langsam denn die Enttäuschung ist mir ...                                           ... ins Gesicht geschrieben!

Es wäre jetzt billig sich auf den Wind auszureden denn eigentlich fühle ich mich gut nur das Gefühl fürs Tempo fehlt halt einwenig. So geht es einwenig mießmufflert an Gabi vorbei und weiter zur Wende beim Riesenrad, kurz darauf kommt auch schon KM 5. Mit 4:17 bin ich meiner Wunschzeit wieder eine Spur näher gekommen. Zurück zum Happel Stadion läuft es sich gleich viel leichter, was sicherlich auch daran liegt weil mir nun die ganzen Turbo Schnecken entgegenkommen und da im speziellen mein Zwergi.


Wer hätte das geglaubt, mein Zwergi und ein Riesenrad-Lauf-Foto und das mit einem Lächler im Gesicht!

Der Hauptgrund ist aber weil wir jetzt statt Gegenwind Rückenwind haben was sich bei KM 6 mit 4:13 gleich bemerkbar macht. Am letzten Kilometer der Runde kann ich sogar um weitere 5 Sekunden schneller sein und das trotz Flaschenaufnahme bei der Verpflegungsstation. Ein paar Meter nach der Start/Zielline bin ich einwenig erstaunt als mich ein mir unbekannter Mitläufer fragt: „Na Walter, gehst ja heut wieder ein schönes Tempo!“ Etwas verwundert woher der weiß wer ich bin murmle ich ihm eine kurze Antwort hin aber das war es auch schon.


Die erste Runde ist geschafft!

Wie nicht anders zu erwarten hängt sich er an mich dran und so geht es „gemeinsam“ weiter zum 8ten Kilometer den wir nach 4:18 erreichen - anscheinend ist ein gleichmäßiges laufen für mich heute nicht möglich. Zum zweiten mal biegen wir nun in die Heustadelwasserrunde ein und gleich bekommt man erneut den Gegenwind zu spüren. Da wird das laufen gleich wieder einwenig anstrengender trotzdem versuche ich mein Tempo zu halten was mir mit 4:15 am nächsten Kilometer auch gelingt.

     
Das nennt man beidseitigen Fotobeschuß!

Meinem Mitläufer ist dies nicht ganz gelungen und somit bin ich wieder solo unterwegs. Anscheinend ist er aber nicht der einzige der mit dem Wind so seine Probleme hat weil die Anzahl der Läufer die ich nun überhole zunimmt. Wieder in der Hauptallee kommt auch schon KM 10 und mit 4:17 bin ich recht gut unterwegs. Hier kommt mir auch Zwergi wieder entgegen und die schaut heute verdammt schnell aus.


Zwergi der Sausewind, schafft sie eine neue Bestzeit?

Ein Blick auf die Uhr (0:43:??) zeigt mir das sie heute sehr flott unterwegs ist und wohl keine 50 Minuten brauchen wird – das wäre eine tolle Steigerung zum 1. Eisbärlauf.

     
Zwergi beim Zielsprint und mit 47:39 lief sie nicht nur eine neue tolle Bestzeit sondern blieb mit 6:48 auch deutlich unter 7 Minuten am Kilometer!
Gratuliere mein Schatz!

Für mich geht es aber weiter zu Riesenrad und der Gegenwind hat es jetzt zeitweise ganzschön in sich. Bei so manchen Windböe hat man das Gefühl als würde man am Stand laufen, was aber nicht der Fall ist weil sonst würde ich nicht zur KM 11 Tafel kommen und das nach erstaunlichen 4:17. So kämpfe ich mich also gegen den Wind weiter bis ich schließlich zur Wende komme und ab da haben wir wieder Rückenwind, cool!


Ich in der Wende beim Riesenrad!
Gabi hat ihre Kamera schon im Griff, oder ist das ein Autofokus-Bild? Egal, tolles Bild, Danke!

Nach 4:12 erreiche ich KM 12 und jetzt heißt es sich in Pose werfen weil ja Gabi ein Riesenradfoto von uns machen will. Wie schon in der Runde zuvor läuft es sich nun mit dem Wind von hinten viel lockerer und nach 4:14 hab ich den nächsten Kilometer geschafft.


In dieser Runde bekomme auch ich mein Riesenradfoto!

Bevor ich nun die zweite Runde abschließe nehme ich bei der Verpflegungsstation ohne Schwierigkeiten meine zweite Flasche auf und mit 4:08 bringe ich den letzten Kilometer in Runde 2 hinter mich. Von hinten kommen mir nun anscheinend zwei Läufer immer näher, das merke an den dauernden Gequatsche von den einen und den kurzen Antworten von dem anderen. Wie kann man nur soviel reden beim laufen, bin echt froh als die an mir vorbeilaufen und mich dabei keiner anquatscht.


Während es für mich in die 2.Runde geht wirkt Zwergi im Hintergrund noch etwas angeschlagen!
War sie aber nicht, sie hebt mir nur meine leere Flasche auf!

So vergeht also Kilometer 15 und mit 4:12 bin ich gut unterwegs. Ein letztes mal bieg ich in die Heustadelwasserrunde ein und wie kaum anders zu erwarten bläst uns der Wind wieder entgegen. Der Dampfplauderer vor mir wird nun leiser und reiht sich hinter seinen Mitläufer ein, vielleicht hätte er vorher weniger quatschen sollen dann hätte er jetzt mehr Luft zum laufen. Komme den beiden immer näher und bald habe ich sie auch eingeholt. Sowie es ausschaut ärgert das den Dampfplauderer, merkt man am oftmaligen umdrehen und nach mir schauen. Nachdem ich an ihnen vorbeigelaufen bin meint er zu seinem Vordermann: „Geh, erhö ein bissl des Tempo!“ Anscheinend ist das sein Tempomacher und wie könnt es anders sein laufen sie nun das gleiche Tempo wie ich. Es folgen KM 16, 17, 18 in 4:14, 4:16, 4:17 und das ganze in trauter Dreisamkeit, fairer weise muß ich aber auch sagen daß sein Tempomacher die ganze Zeit neben mir läuft.


Das Dreamteam gegen den Wind am Weg zum Riesenrad!

Er gibt seinen Schatten auch immer Tips wie er laufen soll, zwei davon gefallen mir besonders. Tip 1: Gib den Kopf runter und die Hände eine Spur rauf weil dann schneidest den Wind auf und tust dir leichter beim laufen!“ Grins mir jetzt eins und auch wenn mir der Wind noch immer entgegenbläst unterlasse ich jeden Versuch den Wind aufzuschneiden. Tip 2 scheint mir da schon viel sinnvoller weil der lautet: „Sei ruhig und spar dir die Kraft zum laufen!“ Und wieder Grinse ich und denke mir: „Des is gscheit!“ Gut Unterhalten komme ich also ein letztes mal zur Wende vor, die ist ja jetzt um 50 m nach hinten versetzt – so kommen wir auf die fehlenden 100 m vom Halbmarathon. Etwas angestachelt durch meine zwei Mitläufer versuche ich jetzt den Rückenwind auszunützen und schneller zu werden. Die wirkt sich bei KM 19 (+100 m weil die KM-Tafeln stehen immer am gleichen Fleck) mit 4:33 noch nicht wirklich aus.


Dank Berndt gibt es noch ein Riesenradfoto!

Da die beiden aus meinen Augenwinkel verschwinden, umdrehen gibt es nicht, ist mir klar das sie die Tempoverschärfung nicht mitgehen können – das freut den inneren Schweinehund sehr und beflügelt. So fliege ich also förmlich der nächsten Kilometertafel entgegen und als ich die nach 3:58 erreiche lacht der Schweinehund gleich noch einwenig mehr.


Es geht rasch dem Ziel entgegen, der Tempomacher ist schon etwas abgeschlagen
vom Dampfplauderer aber keine Spur und vor allem kein Ton mehr!
Dafür kann man am Bild jetzt Rolands Rückenbewundern!

Jetzt heißt es aber nicht nachlassen und den letzten Kilometer im selben Tempo weiterzulaufen. So kommt das Ziel also immer näher und auch ein Läufer vor mir kommt noch in Überholreichweite, knapp 200 m vorm Ziel fängt der aber zum Sprinten an und der Abstand wird größer.


Der Zielsprint hat begonnen ...

Den muß ich wohl abschreiben aber siehe da ein paar Meter weiter wird der Abstand wieder kleiner und jetzt gebe ich auch auf die Gefahr hin mich im Ziel zu Übergeben alles was in mir steckt. Dank diesen Sprints kann ich ihn wenige Meter vorm Ziel doch noch abfangen und so geht es total Happy über die Ziellinie.


... und ich kann sogar noch zwei Läufer abfangen!

Das Beste daran ich hatte dabei null Regungsgefühl was vielleicht auch daran lag das ich mich sehr über die 3:42 freute in denen ich den letzten Kilometer gelaufen bin.


Die Neugier ist groß, wie schnell war ich am letzten Kilometer?

Zwecks auslaufen lauf ich nun noch ein Stück weiter bevor ich mich auch schon umziehen gehe. Jetzt heißt es noch die ausstehenden Turbo Schnecken bei ihren Zieleinläufen anzufeuern bevor wir uns auf die Heimreise machen und wieder hatten wir Glück mit dem Wetter den am Heimweg fing es dann zu Schütten an.


Alle noch anwesenden Finisher Schnecken von heute!

Nun noch ein paar Fakten zu meinem heutigen Lauf:

Nettolaufzeit: 1:29:03

min/km: 4:13

 

Runde 1

Runde 2

Runde 3

Zeit

0:30:06

 0:29:42

0:29:15

min/km

4:18

4:15

4:07

Puls O

152

155

157


Mit dem heutigen Lauf hab ich wieder die Hoffnung ein Stück genährt den heurigen Vienna City Marathon unter 3 Stunden zu schaffen. Auch wenn ich es leider nicht wirklich schafft konstante Kilometerzeiten zu laufen. Zumindest habe ich mich dabei so gut gefühlt daß es kein Problem gewesen wäre noch eine Zeitlang in dem Tempo vor der Schlußverschärfung weiterzulaufen. Vom Puls her bin ich ein kleinwenig enttäuscht hätte doch geglaubt das der Durchschnitt, 155, 2 – 3Schläge niedriger liegt. Aber nichts desto trotz bin ich guter Dinge für den VCM!

Bild des Tages!

Ps.: Möchte mich nochmals recht Herzlich bei allen Fotografen bedanken die uns heute über 2.000 Bilder bescherten, da blieb so manch gutes Bild auf der Strecke!

 

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