Seit 3:30 Uhr ist an schlaf nicht mehr zu denken, umso glücklicher bin ich als Zwergis Wecker um 6:15 Uhr läutet. Voller Freude erhebe ich mich nun aus dem Bett um ein paar Minuten später in den Frühstücksraum zu gehen. Dort sitzen mit Monika, Roland und Pepi auch schon die restlichen Turbo Schnecken Starter des Paris Marathons beim Frühstück.


Gut gelaunt am Marathonmorgen!


Wir Marathonläufer sind beim Frühstück unter uns,
wobei da jemand mit der guten Laune noch Anlaufschwierigkeiten hat!!

Nach einer Tasse Kakao, zwei Stück vom Baguette, mit Butter und Marmelade, und einem Croissant begebe ich mich wieder aufs Zimmer. Das Verlasse ich aber schon bald wieder um ein wenig laufen zu gehen. Würde dabei gerne den Weg zum Start erkunden welchen ich nach etwas herumirren schließ auch finde. Beim Start spielt sich momentan aber noch nicht viel ab und so geht es auch schon wieder zum Hotel zurück welches ich jetzt viel rascher finde.


Champs-Élysées um 7:15 Uhr, der Startbereich ist aufgebaut aber noch herrscht tote Hose!

Zurück im Hotel habe ich noch genügend Zeit um meine Morgentoilette abzuschließen und mich Start klar zu machen. Um Acht treffen wir uns schließlich mit Monika, Roland und Pepi um uns gemeinsam mit Zwergi und Brigitte auf dem Weg zum Start zu machen.


Aufbruchsstimmung für uns Läufer ...


... aber auch unser Fan/Foto Gemeinde macht sich auf den Weg!

Im Übrigen befindet sich der Startbereich in der Pariser Prachtstraße der Champs-Élysées. Dank meines Erkundungslaufes von vorhin kommen wir dort 15 Minuten später wohlbehalten an. Der Startblock ist zwar noch immer leer aber dafür wimmelt es rum herum schon vor lauter Läufer. Plaudern noch etwas mit Zwergi und Brigitte bevor wir uns ein paar Minuten später in den noch immer leeren Startblock begeben was den Vorteil hat das es auch bei den darin stehenden Dixis noch keine Warteschlange gibt.


Champs-Élysées eine Stunde später,  jetzt ist nur noch der Startbereich leer!


Na zum Glück sind die Schlangen vor den Dixis noch nicht allzu lange!

Um 8:35 Uhr wird der Marathon mit den Rollstuhlfahrern gestartet. Um 8:45 Uhr geht es auch für die Eliteläufer los zu denen wir aber nicht gehören und so heißt es für uns noch immer: „Bitte warten“! Die Läufer werden hier in Wellen losgelassen was ja nichts neues ist, neu ist aber daß die Wellen in 10 – 20 Minütigen Abständen starten. Wir haben uns für den vier Stundenblock anmelden lassen, davor starten aber noch vier andere Blöcke, und somit dauert es noch bis auch wir loslegen dürfen.


Die Elite ist bereits unterwegs, hier bei KM 1,5 ...


... für uns heißt es aber noch gut 1 Stunden warten bis zum Start!

Während es im Startblock nun immer dichter wird, wird es am Himmel immer lichter und die Sonne kommt am blitzblauen Himmel zum Vorschein was ich nicht gerade als unangenehm empfinde weil ich Zwergi meine Jacke mitgebe die sich nun mit Brigitte auf den Weg zum ersten Fotopunkt macht. Dank der Sonne fühlen sich nun die 11° C gleich etwas wärmer an.


Die Turbo Schnecken Starter des Paris Marathons 2016!

Gegen halb 10 setzt sich unser Block in Bewegung und wir gehen zur Startlinie hinunter, jetzt steigt auch das kribbeln in mir und ich kann es kaum noch erwarten. Ein letztes mal werden die Dixis aufgesucht, beim durchqueren der unteren Startblöcke gibt es dabei auch fast keine Wartezeit. Um 9:40 Uhr beginnt auch der Countdown für uns, die letzten 10 Sekunden werden herunter gezählt und danach werden wir unter den Klängen von Vangelis „Conquest of Paradise“ auf die Strecke gelassen.


Der Startbogen kommt immer näher ...

Die ersten Meter führen uns auf der Champs-Élysées hinunter zum Place de la Concord. Bei den Champs-Élysées handelt es sich um eine 70 m breite und 1.910 m lange Promenade die zugleich auch eine Sichtachse zwischen den Obelisken am Place de la Concord und dem Triumphbogen ist. Im oberen Teil, wo wir jetzt laufen ist sie zugleich auch eine Einkaufsstraße wo sich so manches Luxusgeschäft befindet welchen ich aber heute keine Bedeutung schenke. Gemeinsam mit Monika, Roland und Pepi geht es nun recht locker hinunter zur Avenue Franklin D. Roosevelt wo uns mit Ronny unser erster Fan/Fotograf erwartet.


... kurz darauf jagen wir der Elite auch schon hinterher!

Ab hier sind die Champs-Élysées beiderseitig von einer Parkanlage gesäumt, dem 13,7 ha großen „Jardin des Champs-Élysées“ wo sich der der „Grand Palais“ befindet. Der Grand Palais wurde in dreijähriger Bauzeit für die Pariser Weltausstellung im Jahr 1900 errichtet, er ist 240 m lang und 44 m hoch und wo auch heute noch auf 5.000 m² die verschiedensten Ausstellung stattfinden.


Das Grand Palais!

Noch vor erreichen des Place de Concord befindet sich schon die Tafel mit KM 1 für welchen wir 6:15 min brauchen. Da mir heute meine Zeit ziemlich egal ist schenke ich meinen Durchgangszeiten keine größere Bedeutung und werde im Bericht darüber nur gelegentlich darauf eingehen. Weiter geht es zum Place de Concord, mit 68.470 m² ist er der größte Platz von Paris in dessen Zentrum der Obelisk von Luxor steht.


Der Place de Concord mit dem Obeliseken und dem 55 m hohen „Roue de Paris“ ...

Es geht nun am Obelisk, ein 23 m hoher und etwa 250 Tonnen schwerer ägyptischer Monolith aus Granit vorbei und weiter in die Rue de Rivoli wo zu Beginn auch gleich all unsere restlichen Fan/Fotografen stehen. Nun ist es an der Zeit sich von meinen laufenden Turbo Schnecken zu verabschieden und etwas schneller zu werden – eine vier Stunden Finisherzeit ist für mich nicht wirklich erstrebenswert.


... wo wir von unseren Fan/Fotografen schon erwartet werden!

Mit dem schneller werden ist das aber nicht so einfach weil erstens noch sehr viele Läufer um mich sind, was ja bei 57.000 reinen Marathonstartern kein Wunder ist. Außerdem geht es nun Rue de Rivoli entlang wo auf gut 3,5 km Länge die nächsten zahlreichen Sehenswürdigkeiten auf mich und meinen Fotoapparat warten. Als erster entdecke ich aber in einer Seitengasse ich die Siegessäule „Colonne Vendôme“ die 1806 errichtet wurde und die mir bei meinen Vorrecherchen zum Marathon entgangen ist.


Die Siegessäule Colonne Vendôme und die goldene Jeanne d’Arc!

Es folgt der Place des Pyramides dort befindet sich eine vergoldete Reiterstatue der Nationalheiligen Jeanne d’Arc, die im Jahr 1874 von Emmanuel Frémiet geschaffen wurde. Unweit dieser Stelle wurde Jeanne d’Arc am 8. September 1429 verwundet. Als nächstes folgt das „Palais Royal“, ein Pariser Stadtpalast der 1627-1629 erbaut wurde. Gleich vis-à-vis liegt der „Richelieu-Flügel“ ein 500 m langer Seitenflügel des Louvre.


Der Haupttrakt des Palais Royal!


Der Haupteingang vom Richelieu-Flügel des Louvre!

Wenige Meter später folgt schon die 1621 erbaute „Kirche des Oratoriums des Louvre“ und schon geht es auf der anderen Straßenseite mit der der ab 1425 erbauten Pfarrkirche „Germain-l'Auxerrois“ weiter. Das auffallendste an der Pfarrkirche ist wohl der 1863 freistehend erbaute Glockenturm.


Die Pfarrkirche Germain-l'Auxerrois!

Nach einem kurzen Fotostopp geht es auch schon wieder ein paar 100m weiter bis mit dem „Turm Saint-Jacques“ eine der bedeutendsten Sehenswürdigkeiten der Stadt kommt. Der ab 1508 im gotischen Stil erbaute 51 m hohe Glocken Turm ist das Überbleibsel der im Jahr 1797 abgerissenen Kirche Saint-Jacques-la-Boucherie.


Der Turm Saint-Jacques!

Die Turmspitze ist über 310 Stufen zu erreichen diese müssen wir aber heute nicht erklimmen und somit geht es recht flach weiter bis zum „Hôtel de Ville“ dem in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts im Stil der Neorenaissance errichtete Rathaus von Paris. Kurz darauf sprintet plötzlich Roland an mir vorbei und meint das er die Möglichkeit einmal ein Marathonlauffoto von mir zu mach nützen muß.


Das Pariser Rathaus!


Ein Danke an Roland für das „extra“ Foto von mir!

Da wird mir klar das die drei nicht weit von mir weg sein können und ich wohl etwas zu viel fotografiere was aber bei diesen vielen tollen Fotomotiven wohl kein Wunder ist! Mit der in den Jahren 1627-1641 erbauten Pfarrkirche „Saint-Paul-Saint-Louis“ wartet auch schon die nächste Sehenswürdigkeit an der Strecke. Das ist auch die letzte in der Rue de Rivoli weil die nun nahtlos in die Rue Saint-Antoine übergeht. Dort gibt es mit dem „Hôtel de Sully“ einem 1625-1630 erbauten Stadtpalais den nächsten Fotostopp. Weiter geht es zum „Temple du Marais“, das ist eine protestantische Kirche die in der ersten Hälfte des 17. Jahrhunderts für den Orden von der Heimsuchung Mariens errichtet worden war.


 Pfarrkirche Saint-Paul-Saint-Louis und Hôtel de Sully!


Der Temple du Marais!

Von dort aus sieht man auch schon auf den Place de la Bastillie wo sich auch KM 5 befindet. Waren bist jetzt schon einiges an Zuschauer an der Strecke so geht hier stimmungsmäßig zum ersten mal so richtig die Post ab. Hier am Place de la Bastillie stand bis Juli 1789 die besonders befestigte gleichnamige Stadttorburg. Der „Sturm auf die Bastille“ am 14. Juli 1789 kann als symbolischer Auftakt und Geburtsstunde der Französischen Revolution interpretiert werden. Nur zwei Tage später wurde mit ihren Abriss begonnen und so ist von der Festung heute nichts mehr zu sehen.


Der 5 Kilometerbogen am Place de la Bastillie ist in Sicht!

Dafür kann man heute die in der Mitte des Platzes stehend „Julisäule“ sehen, sie wurde 1833 gebaut ist 52 m hoch und erinnert an die „drei glorreichen Tage“ der Julirevolution im Jahre 1830 - Auf der Säule sind in Gold die Namen der 504 Pariser Bürger eingraviert, die während der Julikämpfe ums Leben kamen. Mit dem Platz sind auch die ersten 5 Kilometer geschafft und hier befindet sich auch die erste Verpflegestelle welche ich aber wegen der Masse an Teilnehmern auslasse.


Die Julisäule beim Zuschauer Hot Spot am Place de la Bastillie!

Wie nicht anders zu erwarten geht es mir läuferisch noch sehr gut und ich freue mich schon das die Sehenswürdigkeiten jetzt etwas weniger werden und ich mal ein längeres Stück durchgehend laufen werde. Wir verlassen jetzt den Platz und laufen auf der Rue du Faubourg Saint-Antoine weiter, sie ist eine der ältesten Straßen in Paris, befand sich allerdings lange außerhalb der Pariser Stadtmauern, was bereits der Name aussagt; denn Faubourg bedeutet Vorstadt.


In der Rue du Faubourg Saint-Antoine!

Am Anfang heißt es dabei sich noch durch die Zuschauermassen zu „quälen“ schon bald werden sie aber etwas spärlicher und so kann ich recht flott dahin laufen. Nach ca. einen Kilometer biegen wir in die Rue de Reuilly ein. Dort befindet sich eines der seltenen Gebäude des frühen zwanzigsten Jahrhunderts das kombiniert aus Stein und Ziegel erbaut wurde und deren Balkonegeländer aus gekrümmten Schmiedeeisen sind. Kurz darauf sehe ich auch unsere Fan/Fotografen wieder.


In der Rue de Reuilly steht dieses Gebäude des frühen zwanzigsten Jahrhunderts ...


... genauso wie unsere gut sichtbaren Turbo Fan/Fotografen Schnecken ...


... die auf mein kommen wartet!

Die Rue de Reuilly führt uns nun zum Place Félix Eboué, in der Mitte des Platzes befindet sich der Wasserturm oder auch Löwenbrunnen genannt. Weiter geht es auf der Avenue Daumesnil die uns nun zum Park „Bois de Vincennes“ bringen wird. Bis dahin ist aber noch etwas Zeit und so geht es erstmals an der zwischen 1928 und 1929 in einem neo-byzantinischen Stil erbauten „Kirche des Heiligen Geistes“ vorbei.


Der Place Félix Eboué ist erreicht und im Hintergrund sieht man ...


... den Löwenbrunnen und die Kirche des Heiligen Geistes!

Kurzdarauf laufen wir auch schon durch eine Brücke auf der einmal die „Kleine Belt“ verkehrte – dabei handelt es sich aufgelassene Bahnstrecke! Gleich dahinter befindet sich der Place Edouard Renard wo sich die „Statue der Athena“ vor dem Brunnen „Porte Dorée“ befindet.


Die Brücke der Kleinen Belt und der Brunnen Porte Dorée!

Gleich dahinter befindet sich auf der einen Seite der „Palais de la Porte Dorée“, er wurde 1931 nach 18-monatiger Bauzeit anlässlich der im selben Jahr stattfindenden Pariser Kolonialausstellung eröffnet. Als einziges Gebäude der Ausstellung blieb es nach Ende der Veranstaltung erhalten. Auf der anderen Straßenseite gleich gegenüber befindet sich das „Denkmal für die Mission Marchand“ einer in den Jahren 1896-1898 durchgeführten Kongo/Nil Mission.


Das Palais de la Porte Dorée und ...


... das Denkmal für die Mission Marchand!

Gleich dahinter beginnt auch schon der Stadtwald „Bois de Vincennes“ (deutsch: „Wald von Vincennes“) - mit einer Fläche von 995 ha ist er eines der bedeutendsten Naherholungsgebiete der Stadt und beliebtes Ausflugsziel der Pariser. Hier verlassen wir für kurze Zeit die Avenue Daumesnil und umrunden den „Zoo von Vincennes“ der mit 14,5 ha größte Zoo von Paris ist.


Der 65 Meter hohe künstliche „Grand Rocher“ (deutsch: „Großer Fels“) des Zoo Vincennes!

Inzwischen haben wir Kilometer 10 erreicht und noch immer fühle ich mich sehr gut, durch die vielen Läufer ist es aber noch immer recht mühsam ein schnelleres Tempo zu laufen als die Masse. Nach der Umrundung des Zoos biegen wir wieder auf die Avenue Daumesnil ein und laufen weiter in den Stadtwald hinein. Von weiten ist nun schon die nächste Sehenswürdigkeit zu sehen und zwar das „Chateau de Vincennes“. Eigentlich sollten dort Zwergi und Mich auf mich warten um ein Lauffoto von mir und dem Schloss zu machen. Nur müssten sie dazu die Laufstrecke queren und wenn ich mir die Masse an Läufer um mich herum so anschaue bin ich mir nicht sicher ob sie das auch wirklich können.


Außer dem Chateau de Vincennes sehe ich auch noch viele, viele Läufer!

Laufen nun über den Vorplatz am Schloss vorbei. Das „Chateau de Vincennes“ ist neben dem Louvre eines der bedeutendsten Schlösser in der Geschichte Frankreichs. Sein Wohnturm ist mit 50 Meter Höhe einer der höchsten Frankreichs. Am Ende des Vorplatzes biegen wir in die Route de la Pyramide ein und dort sollten jetzt Zwergi und Michi rechts an der Strecke stehen. Vorsichtshalber schiele ich aber auch nach links hinüber was sich aber als völlig unnütz erweist weil sie sich beide ein Stück mit der Masse mitgelaufen sind und so auf die andere Seite gelangt sind.


Beim Chateau de Vincennes!

Während die beiden jetzt wieder schaun müssen das sie auf die andere Straßenseite kommen geht es für mich weiter die Route de la Pyramide entlang. Bei meinen Recherchen über die Laufstrecke ist mir auch „Pyramide du bois de Vincennes“, ein 1731 erbauter Obelisk, entgangen. An dem geht es nun vorbei und da es auf der Fahrbahn noch immer dichtes Gedränge gibt laufe ich lieber in den Parkbuchten was aber den Nachteil hat das ich ca. alle 50 m auf eine Verkehrsinsel hinauf und zwei Meter weiter wieder runter steigen darf - dafür komme ich aber so etwas flotter weiter.


Bei meinen Vorrecherchen übersehen, beim Marathon aber nicht die Pyramide du bois de Vincennes!

Hier im Wald stehen nun fast keine Zuschauer mehr dafür gibt es etliche Musikgruppen die für Stimmung sorgen. Über die Route Saint-Hubert gelangen wir zur Route du Pesage. Dort befindet sich auch die KM 15 Tafel und wie nicht anders zu erwarten läuft es sich noch immer recht locker auch wenn es dank der Sonne nun schon etwas wärmer wird.


Es geht an der Trabrennbahn „Hippodrome de Vincennes“ vorbei!

Deswegen nehme ich mir bei der nächsten Verpflegestelle, die in der Avenue de Gravelle liegt eine 0,33 l Flasche mit Wasser, andere Getränke hätte ich jetzt nicht gesehen. Da das Wasser aber eiskalt ist trinke ich nur ein zwei kleine Schluck davon, den Rest davon gurgel ich ein wenig bevor ich es wieder ausspucke. Mit der Avenue de Gravelle haben wir auch den höchsten Punkt des Marathons erreicht, eigentlich ist mir bis jetzt nicht aufgefallen das wir schon ein paar Höhenmeter gemeistert haben. Über die Avenue de Gravelle erreichen wir auch wieder bewohntes Gebiet und somit werden auch die Zuschauer an der Strecke wieder mehr. Ja und auch wenn dem Gebiet rund um den  „Bois de Vincennes“ ein gewisser niedriger sozialer Status nachgesagt wird so lassen das die Häuser die ich nun zu Gesicht bekommen nicht vermuten.


Auf ein „Armutsviertel“ lassen die Häuser ...


...  in der Avenue de Gravelle nicht gerade schließen!

Nach gut dreieinhalb Kilometern gelangen wir in die Avenue de la Porte de Charenton, dort befindet sich auch der „Friedhof Valmy“. Ein paar Meter weiter geht die Avenue de la Porte de Charenton in die Rue de Charenton über und dort befindet sich mit dem „Friedhof Bercy“ der nächste Begräbnisplatz – ob das hier das Friedhofsviertel ist? Entlang der „Blinden Wand“, dahinter verbirgt sich die tiefer gelegten Gleise die zum nahen Kopfbahnhof „Gare de Lyon“ führen.


Friedhof Valmy          Friedhofseingänge wie sie unterschiedlicher kaum sein könnten!          Friedhof Bercy


Zum Glück haben die Zuschauer an uns Läufer mehr Interesse als an der blinden Wand im Hintergrund des Bildes!
Ps.: Trotz diese farbenprächtigen Kopfbedeckung sind die Zwei nicht von der Turbo Schnecken Fan Gemeinde!

Schon bald wird die „Blinde Wand“ aber wieder von Häusern abgelöst so geht es mit leichten Gefälle dem KM 20 Bogen entgegen. Bin jetzt etwas überrascht daß sich meine Beine, auch wenn es noch immer recht locker dahingeht, doch schon etwas schwerer anfühlen – mit dem habe ich zur Hälfte des Rennens noch nicht gerechnet! Was solls, noch geht es mir gut und mit der Masse kann ich noch immer ohne Probleme mitlaufen.


Mit der Masse geht es dem KM 20 Bogen entgegen!

Weiter geht es die Rue de Charenton bis wir in die Avenue Daumesnil einbiegen. Aufmerksame Leser wissen natürlich daß der Straßenname heute in meinen Bericht schon öfters vorgekommen ist, wir belaufen jetzt aber einen Abschnitt der Straße wo wir heute noch nicht waren. Bei der Einmündung befindet sich das 1876 erbaute Rathaus des 12. Bezirks von Paris.


Das Rathaus des 12. Bezirks!

Mit dem erreichen der Avenue Daumesnil habe ich auch schon fast die Hälfte des Marathons hinter mich gebracht. Das weiß ich weil nun gut Sichtbar vor mir der Halbmarathon Bogen steht und bis zu ihm sind es nun nur noch wenige Schritte. Fünf, vier, drei, zwei, eins und nach 1 Stunde 57 Minuten und 39 Sekunden ist der Bogen erreicht und die Zeitnehmungsmatte überschritten.


Der erste Teil ist gleich geschafft, der zweite folgt so gleich!

 

Hier geht es zu den Berichten!

Paris Marathon 2016 Vorwort Reise
Start - KM 21 KM 21 -Ziel Bilder

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