Um es gleich mal vorwegzunehmen, bei diesem Lauf handelt es sich wohl nur für die wenigsten um einen Ultralauf und wahrscheinlich werde ich ebenfalls nicht zu diesem elitären Kreis gehören. Da ich aber von diesen Lauf so begeistert war und von den Turbo Schnecken Fotografen und da im speziellen von Gabi und Gerhard so viele tolle Fotos bekommen habe stelle ich diesen Bericht auf der Ultra Seite ein weil es sich ja um einen Ultrabewerb handelt.


Gabi und Gerhard, meine beiden rasenden Fotografen beim Wings for Life World Run 2016!
DANKE!

Für alle nicht wissenden, beim Wings for Life World Run handelt es sich um einen Lauf für die, die nicht laufen können. Die Startgelder fließen zu 100% direkt an Projekte zur Rückenmarksforschung umso Querschnittlähmung eines Tages heilbar zu machen. Das besondere an den Lauf ist das er Weltweit in 33 Ländern die in 17 verschiedenen Zeitzonen liegen ZEITGLEICH stattfindet. Dabei gibt es keine Ziellinie der man entgegenläuft sonder man läuft vor ihr förmlich davon was dank eines „Catcher Car“ möglich ist. 30 Minuten nach dem Start des Rennens verfolgt das Catcher Car die Teilnehmer mit einer Geschwindigkeit von 15 km/h wobei das Catcher Car seine Geschwindigkeit stufenweise erhöht bis der letzte Teilnehmer eingeholt ist.


Unser morgiger Jäger das Catcher Car!

In den letzten zwei Jahren hat das Rennen bei uns in St. Pölten stattgefunden, Monika und Roland waren davon so begeistert das sie es heuer auch mal ausprobieren wollten. Mich reizte es eigentlich nicht sehr von einen Auto „jagen“ zu lassen und somit wollte ich auch nicht mitmachen. Daran änderte sich auch nichts als bekannt wurde daß das Rennen heuer in Wien stattfindet, erst als ich die geplante Streckenführung erfuhr keimte in mir Interesse auf. Als ich ein paar Tage später meinen Zwergi erzählte das ich doch mitmachen möchte offenbarte sie mir das ich auch schon angemeldet bin und ich den Startplatz eigentlich zu Weihnachten bekommen sollte. Sorry daß ich dir das verbockt habe aber ich freu mich auch so riesig darüber.


Die 100 km lange Streckenführung des Wings for life Run Vienna 2016!

Im übrigen würde Zwergi gerne selber mitlaufen nur ist das wegen einer Hallux-Operation nicht möglich was auch der Grund ist warum sie das Rennen daheim vor dem Fernseher statt an der Strecke verfolgt. Natürlich machte ich mir im Vorfeld noch so Gedanken wie weit ich wohl kommen werde was aber nicht so einfach ist weil man ja nicht genau weiß wie lange man braucht bis man über die Startlinie läuft. Bei meinen Hochrechnungen gehe ich davon aus das ich mit 10 min Verspätung das Rennen beginne und mit einen 4:30 Schnitt laufen werde was bedeuten würde das ich bis KM 32 kommen sollte. Ob mir das gelingen wird könnt ihr unter "Der Lauf" nachlesen.


Glückliche Startnummernbesitzer!

 

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